Dienstag, 25. August 2015

Lissabon

 Lissabon ist einfach ein Muss in Portugal. Die Architektur ist wirklich beeindruckend. Nicht nur die kleinen Trams und die mit blauen Fliesen von aussen bedeckten Häusern sind zu bewundern. Die Stadt hat für jeden Geschmack etwas anzubieten. Viele kleine und gemütliche Kneipen sorgen für die Partystimmung in der Stadt. Mein Hostel war sauber und die Mädels an der Rezeption wirklich sehr hilfreich. Ein paar Wörter Portugiesisch mir beizubringen waren sie immer bereit. Wenn man Unterkunft in Lissabon bucht soll man darauf achten, dass er nicht weit weg vom Stadtzentrum liegt, sonst muss man gutes Stück hochlaufen, um wieder ins Bed zu kommen, was eigentlich nach einem ordentlichen Abend nicht immer das Einfachste ist. :) Taxis gibts es natürlich auch, sind relativ günstig, besonders, wenn man diese mit jemandem teilt, der gerade in diegleiche Richtung fährt. Ein Trick gibt es beim Einkaufen. da manche Läden  bei Kreditkartenzahlung einen Mindestumsatz von 10 bis 20 Euro verlangen. Um sich einfach paar Snacks  zu holen ist gut immer Bargeld in der Tasche zu haben. Die Stadt ist sicher, das was aber nervt sind die ziglosen Ticker, die von jeder Ecke auftauchen und versuchen den Touristen Grass oder Koks zu verkaufen. Was noch schlimmer ist, der Stoff, den sie verkaufen überhaupt nicht mit Drogen zu tun hat. Das soll eine komische Mischung aus normalem Gras mit Klebstoff sein, wie ein einheimischer mir erzählt hat. So wenn die von der Polizei geschnappt werden, bald entlassen werden - die sind nicht im Besitz eines verbotenen Stoffs. Ihre Frecheit ist wirklich zu bewundern - so neben einem Streifwagen, können Sie oft angesprochen werden. :) Über die Küche ist kaum was zu sagen, aber auch hier wie oft im Süden gilt - das was man auf den Tisch bekommt und nicht bestellt hat bezahlt man am Ende samt allen anderen Köstlichkeiten auch. Oft sind das Oliven, Käse und Brot, die man in der Wartezeit für das bestellte Essen, serviert kriegt. Ein leckerer, aber oft ein bisschen teuer Trick. :)
 Lissabon zu erreichen ist easy, da es auch Billigflüge dahin gibt, und wenn man hier auch früh genug bucht kann man für 30-40 Euro direkt hinfliegen.

Montag, 24. August 2015

Madeira - Schnorcheln, Schwimmen, Wandern, Feiern gehen

Die traumhafte Insel hat mehr als nur Strände und nette Gastfreundschaft zu bieten. Eine Reise wert ist es auf jedem Fall, vor allem für diejenige, die sowohl aufs Schwimmen, als auch aufs Wandern stehen. Die Einheimischen sind jedem Gast gegenüber freundlich.  Seit einiger Zeit wird die Insel auch unter die Backpackers beliebt. Vor allem kann man die Insel sehr schnell und bequem per Luft erreichen. Wenn man früh genug bucht, fliegt schnell und günstig von Lissabon oder Porto direkt hin. Ich bin für ca. 35 Euro direkt mit einem Linienflug von TAP Portugal hingeflogen. Günstige Direktflüge von Deutschland bietet die Easyjet. Der Flughafen ist ein von den gefährlichsten in der Welt, die Landebahn endet einfach in einen Abgrund und wenn man Pech hat landet man ein bisschen zu früh ins Meer als man sich das zu wünschen mag. :) Keine Panik! Jeder Pilot, der auf Madeira landet, hat eine extra Schulung absolviert. Trotzdem wegen eines starken Windes und Gewitters kommt es oft zu Verspätungen, da der Pilot abwarten muss bis alles "unten" ok wird. Manchen Passagiere geht das aber oft auf die Nerven. Bei meiner Landung, musste sogar der Co-Pilot persönlich ausgehen und mit einem Jungen sprechen, bis alles im Salon wieder in Ordnung kam und die Maschine nach noch paar Runden problemlos und sanft landete. Vom Flughafen fährt der Aerobus direkt in die Hauptstadt Funchal. Da begann meine erste Reise auf einer Insel...
 Mein Host war ein netter Typ, der mit seiner Frau nach langer Reise und Couchsurfing sich entschlossen hat, ein gemütliches Haus mit Meeresausblick zu mieten und ein Hostel zu gründen. Von der Stadt, wo der Aerobus hielt ist schon ein Stück zum Laufen entfernt, aber die Landschaft und die Häuser, die man bei der Promenade zum Sehen bekam lohnen sich schon. Aber Vorsicht - die Straßen sind so schmal, dass wenn der Bus durchfahren soll, müssen sie immer nach einem Haustor suchen, wo man sich verstecken kann, bis er hautnah an ihrem Po vorbei weiterfährt. Eigentlich die Hauptstadt Funchal ist recht klein und jede Unterkunft ist leicht zu Fuß zu erreichen, es sei denn sie haben extra viel Gepäck dabei.
  Das Klima ist mild. Im Februar war ich paar Mal schwimmen und es hat riesig Spaß gemacht. Die Insel bietet aber vor allem Tauchern und Wanderern wirklich viel. Die Berge sind fantastisch, es gibt viele ausgeschilderte Wanderrouten, von Anfängern bis zu Profis ist für jeden etwas. Gute Wanderschuhen sind ein Muss, da die Steine sehr rutschig sind.
 Die klassische portugiesische Küche ist in jedem Restaurant zu finden. Vor allem alles was frisch vom Meer kommt lohnt sich. Süssigkeiten, wie Pastel de Nata und jede Menge andere Leckereien bieten die kleinen Cafes an. Man kann auch locker Party feiern gehen, ich bevorzuge die kleinen Kneipen und Diskos am Strand, nicht unbedingt die Touri-diskos.

Zwei Wochen Hausieren Frankfurter Flughafen

Nach guten 4 Monaten unterwegs in Spanien landete ich voll erschöpft an den Frankfurter Flughafen, wo ich zu einem Bewerbungsespräch bei der Lufthansa eingeladen wurde. Meine Gesundheit erlaubte mir aber leider nicht da aufzutauchen. Mein Rückticket gecanceled, nur Businessclass auf eigenen kosten wurde mir angeboten. So hin und her, kurz vor Weihnachten, wo alle Flug- und Busverbindungen ausgebucht sind, alle Freunde und Bekannte längst zu ihen Familien abgeflogen sind musste ich mein Weihnachten diesmal etwa anders verbringen. Zwischen dem 17. Dezember und dem 13. Januar habe ich ausschließlich im Gebäude des Franfurter Flughafens hausiert und übernachtet. Beste Grüße an alle Sicherheitskräfte, die auf mich aufgepasst haben und nett zu mir waren. :)