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Sonntag, 3. September 2017

Die Türkei - 6 Monate Sonne,Strand und Meer

Am 27. April war es soweit. Wollte eigentlich nach Hause nach Bulgarien fliegen, aber die Flüge nach die Türkei mit noch All inclusive Urlaub dazu im Paket waren günstiger. Nach so viele Monate im Norden (Berlin und Oslo) fand ich die Idee mich  bei den Nachbarn (Die Türkei ist Nachbarland von Bulgarien, meiner Heimat) verwöhnen zu lassen überhaupt nicht so schlecht. So habe ich schnell im Internet eine Woche All In in Konakli gebucht. Ein kleiner Rucksack und mein Geldbeutel war mein ganzes Gepäck. Schnell gebackt, die Wohnung in Berlin verlassen, ab in die Ubahn, an der Arbeitsstelle vorbei und direkt zum Flughafen. Am Flughafen Schönefeld fragte ich die Boarding Agentin, ob da, wo ich hinfliege schön ist. Die war eine Deutschtürkin und meinte sofort zu mir... ".. und wie schön Herr Aleksandrov. Sie werden bestimmt nicht mehr zurückkommen wollen. Aber vergessen Sie nicht Sie dürfen nur 3 Monate bleiben, sonst muessen Sie Visa vor Ort beantragen" Diese Worte waren eine Vorhersage für das, was mir dann in den nächsten 6 Monaten passieren wird.

ANTALIA/KONAKLI
Der Flug verlief entspannt wie die meisten Flüge, wo die Leute in Urlaub hinfliegen. Wir flogen durch Europa und nach 3 Stunden landeten wir in die Türkei. Sonne, Palmen und schöne Landschaft erwarteten mich am Flughafen Antalyas. Ich war wie auf Drogen. Nur ein paar Stunden früher war ich in der Ubahn Berlins, im Regen und Kälte. Und jetzt nicht mal Zeit um einen Kaffee zu trinken gehabt und ich war sogar auf einem anderen Kontinenten. Ein kleiner Bus war mein Transfer zum Hotel. Vom Fahrer erfuhr ich, dass mein Hotel das letzte ist und in etwa 2 bis 3 Stunden zu erreichen wäre. Mein Gott, fast genauso hab ich gebraucht um die über 3000km zu überfliegen. Mein Neugier stieg mit jeder Minute. Das Gefühl diesmal eine reise zu erleben, die vom Anfang an bis zum Ende vorprogrammiert sein sollte war komisch, aber entspannte mich. Diesmal keine Hostels, kein Mitschleppen vom Rucksack, keine öffentliche Busverbindungen.
Mein erster All In Urlaub hat begonnen. Der Pauschaltouri war unterwegs!!!


Das Hotel war direkt am Meer. Näher ginge es nicht. Das Essen war üppig und prachtvoll. Man wurde direkt in der Umgebung eingekauft und schmeckte der Hammer. Nichts zu vergleichen mit meinem WG Essen in Berlin.



Aussicht aus der Hotelterasse.


ISTANBUL - Die riesige Metropole
Mir hat ein Monat Türkei nicht gereicht. Ich wollte mehr sehen. Urlaub wurde in eine Landreise umgewandelt. Die tollen Leute, gutes Klima und besonders die günstigen Preisen in diesem Monat haben mich dazu gebracht, dass ich weiter gefahren bin.... und natürlich... die Liebe.... darüber schreibe ich aber hier nicht. :)
Am 01.06 nach 13 stündiger Reise mit dem Bus erreichte ich die Millionen Metropole. Das Hotel war wieder online im Voraus gebucht und nach der Wegbeschreibung in den Reisenunterlagen ziemlich schnell gefunden. Sultanqualität und Luxus gegen 30 Euro am Tag im alten Haus in Denkmalschutz. Ohne Verpflegung. Braucht man eigentlich nicht. In Istanbul kriegt man alles, was man braucht. Die Stadt ist riesig, ich habe mich aber für die europäische Seite entschieden. Romantisch, Nostalgie pur. Über Istanbul kann man ein Buch schreiben. Was die Stadt an Nachtleben anbietet, an Geschichte und Sehenswürdigkeiten, Politik, Kultur und Religion. Ich hatte das Glück und verbrachte da drei Wochen. Über Istanbul würde ich gerne bald separat berichten. Da reicht mir der Platz hier nicht.

 Abends kann man die Bosphorus Tours genießen. Start Eminonü. Rundreise. besonders interessant wenn es windig ist.
 Auf der Fähre abends! Zwischen Asien und Europa für nur 3TL/1 Euro/!
Chillen auf der Treppe!

Eminonü und die Angler abends. In der Nähe wird das Balik Ekmek /Fischbrot verkauft/ Einfach ein MUSS! Die Brücke über das Goldene Horn!













Beim Berber/Rasieren/! Mit Feuer werden dann die Haare entfernt








MARMARIS
Nach der tollen Wochen in Istanbul wollte ich das Mittelmeer wieder entdecken. Mein Job in Berlin konnte warten. Der Chef auch. Das Hotel in Marmaris war schnell gebucht und ich hab mein Gepäck gepackt und habe mich auf die Reise gemacht. Diesmal wollte ich nicht fliegen, sondern klassischerweise mit dem Bus durch die turkei tingeln. 13 Stunden hat der Spass gedauert, gelohnt hat sich aber trozdem. Irgendwann mitten in der Nacht bin ich aufgewacht, weil der Bus nicht mehr fuhr. Ich war alleine drin und alles war dunkel. Panisch bin ich rausgerannt und festzustellen, dass wir auf einer Fähre waren. Mitten im Meer. Alle um mich herum haben entspannt Tee getrunken. mir blieb nichts übrig um mich anzuschließen. :)

Marmaris ist eine kleine malerische Stadt am Akdeniz(Mittelmeer). Um die Zeit, Anfang Juni und aus politischen Gründen, war auch ziemlich leer. Die meisten russische Touristen dürften dieses Jahr nicht nach Türkei. Mein Hotel war klein und sauber mit üppigen Blumen um sich herum. Kein All In. Nur ein kleines Frühstücksbuffet morgens. Wenn man klein in Türkei über Essen sagt, verstehen Sie - Eier, Käse, Gemüse, Wurst, Tee, Saft, Pfannkuchen, Konfitüre und alle mögliche Früchte. Verhungern tut man in diesem Land Gott sei dank nicht. Die Strände waren noch leer, und ich konnte mir immer eine Liege aussuchen und um mich herum noch 20 leere zu haben, sodass ich richtig nur das Meer genießen konnte.

Klein und schön am Mittelmeer
 Die angebotenen Bootsausflüge sind sehr empfehlenswert. Man kriegt für nicht viel Geld einen schönen Tag voller Badespass und toller Aussichten. Das Mittagsessen ist oft im Preis inklusive. Man wird vom Hotel abgeholt und verbringt den ganzen Tag am Boot. Die angebotenen Touren unterscheiden sich voneinander und es ist immer gut sich zu informieren, welche Route bereist wird. Meine Empfehlung ist auf jeden Fall alle abzuchecken. Wenn es von der Zeit knapp wird, dann muss man auf jeden Fall die Dalyan Tour mit Orca Boat machen. Es gibt in der Gegend nichts Besseres als diese Tour, die Badespass mit Geschichte und Schleimbad beinhaltet.
 Die Tauchboatsausflüge fand ich auch sehr interessant. War mein erstes und ich kann sagen nicht letztes Mal wo ich so was ausprobieren möchte. Die kann man auch als Einsteiger machen. Man braucht keinen Taucherschein. sind nicht mit Ägypten oder Thailand zu vergleichen, aber auf jeden Fall spannender als die Sonnenliege am Strand.



KOKOREC.
Mein Lieblingsessen- Lammdamm am Spiess mit Brot und Gewürze. Ein kulinarischer Muss. Kriegt man oft in den Strassen angeboten oder beim reisen an der Raststätten und Strassenrandrestaurants.





RENT A CAR - Antalya, Kemer, Kas, Fethye, Koycegiz
Die Küste in der Türkei zu befahren ist richtig geil und easy. Die Strassen sind neu und die Panorama Aussichten atemberaubend. Die Autos kriegt man gegen  ca. 35 Euro pro Tag in jedem Rent a Car Büro. Wenn man längere Strecken zu befahren möchte sollte man sich ein größeres Auto gönnen. Kostet mehr, man hat aber mehr Spass beim Fahren und man spart an der Tankstelle. Ich empfehle die Straße zwischen Antalya und Marmaris an der Küste entlang und nicht die Autobahn über die Berge. Falls man in der Nacht fährt, dann lieber die Autobahn und  ! unbedingt kurz stoppen und den Sternehimmel genießen. EINMALIG!


KOYCEGIZ

Dieser See ist riesig. Am unteren Ende grenzt er ans Mittelmeer, sonst besteht er vor allem aus Süßwasser. Morgens kann man in diesen malerischen Café frühstücken und dabei die Fische beobachten. Werfen Sie einfach Stück Brot ins Wasser und genießen Sie die Tanz der hungrigen kleinen Fische.

 Traditionelles türkisches Frühstück.


Oder direkt vom Baum














BOZBURUN
Kleines Dorf an der Mittelmeerküste. Leider die haben für die kommenden Jahren geplant mehr als 1500 Liegen auf dem kleinen Strand zu platzieren.
Da hatte ich das Glück gehabt einen Monat vor meiner Abreise zu verbringen. Schön, malerisch... Das Hotel war klein und nicht besonders sauber, aber die Leute sehr gastfreundlich. Bis es auf das Zahlen ging. Da haben die mehr verlangt als das was wir ausgemacht haben. Kommt in der Türkei aber oft vor. Ein bisschen Drama muss sein.
Bozburun ist ein Ort wo die traditionelle türkische Kultur sich ein Treffen  mit den Milionären Europas gibt. Ein sehr großer Hafen unterbringt viele Yachtsmänner von ganz Europa und USA!

Menschenleer und super schön. Der Hafen ist im Hintergrund zu sehen.

Mein Freund - der Kapitän in Rente. Mit ihm waren wir oft schwimmen. Das Boot war klein, aber seine Geschichten über das große Meer und alle Kontinente, die er besucht hat, einfach fabelhaft. Prost, Kapitän!

Dienstag, 1. September 2015

Morocco Marrakesch, Rabat und Essaouira.

Seitdem die Billigflieger Marokko in seinem Angebot haben stieg die Anzahl der Touristen im afrikanischen Land enorm und zwar vor allem unter den Backpackern wurde diese Strecke sehr beliebt. Wenn sie aber mal nach Marokko fliegen wollten müssen sie paar Sachen beachten. Das ist ein nettes Urlaubsziel, aber außerhalb der EU. Man darf bis zu 3 Monaten visumsfrei im Land reisen. Beim Einreisen, direkt am Flughafen muss man eine Karte ausfüllen, die braucht man später beim Ausreisen wieder bei der Grenzkontrolle abgeben. Da werdet auch die Hotels eingetragen, wo ihr übernachtet habt.
Erstens braucht ihr eine Reiseversicherung und auch bares Geld für den Fall, das euch was passiert. Die Kosten müsst ihr vor Ort in cash zahlen, die werden später vom Versicherer zurückerstattet. Impfungen werden nicht vorausgesetzt.
Das war das erste Land außerhalb Europa, das ich besucht habe. Ich muss auch gestehen, ist ziemlich anders, als alles, was ich bisher erlebt habe. Obwohl, natürlich, kommt darauf an, wo ihr gerade seid, ob Pauschal alles früher gebucht ist, oder einfach mit dem Rucksack das Land erkundigen will. Immerhin Marokko ist auf jeden Fall eine Reise wert.
Marrakesch ist für viele, genauso war es auch für mich, die erste Stadt, die man besucht. Vom Flughafen gibt es auch einen Bus, den direkt ins Zentrum fährt, kostet relativ wenig. Mit jedem Ho(s)tel kann man einen Flugtransfer absprechen. Ich würde mich nicht trauen und direkt in ein von den davorstehenden Taxis einsteigen. Oft landet man nicht ins Hotel, das man gebucht hat, sondern woanders und man muss später noch den Weg selber herausfinden, wenn das überhaupt möglich wäre. Die Innenstadt von Marrakesch, die Medina, ist schön, man wird aber alle 2 Meter angesprochen, mit den Worten . "First time in Marokko?", "I am not a Tour guide?", nie vertrauen. Sonst landet ihr immer in ein Geschäft, ich wurde sogar kurz eingesperrt, weil ich mich geweigert habe da einzukaufen. Die Preise sind relativ günstig, ich hatte aber vor zu reisen und nicht einzukaufen. Essen aller Art gibt es überall, alles was man sich wünscht. Direkt von der Strasse - Brot, Obst, Gemüse bis zu teuersten Restaurants. Wenn man sein Hostel verlässt muss man immer sich merken, wie man den Weg zurück finden kann. Strassenschilderung gibt es wohl nicht - alle sind sehr hilfsbereit, aber sie landen wohl nicht in ihr Gasthaus zurück sondern wieder in einem Laden. Bisschen Kleingeld hilft immer, weil die Jungs für jeden Hinweis das entsprechend verlangen.

Mir persöhmlich war die Stadt zu stressig, vor allem die Medina, und würde der Stadt nicht mehr als 3 bis 5 Tage widmen, dann braucht jeder seine Ruhe. Die habe ich nach einem kurzen Abstech in Rabat, am Meer in Essaouira. Die kleine Stadt ist viel netter, die Leute nicht so aufdringlich, man verliert sich nicht so schnell und einfach und man kann kiten, surfen und sonnen so lange wie man will. Die teuren Hotels gibt es hier auch, aber zahlreiche Hostels bieten schon preisgünstige Übernachtungsmöglichkeiten. Die bezahlt man immer cash. Mein war ein netter Ryad, mit Frühstück für nur 4 Euro die Übernachtung. Während Ramadan sind die Presie günstiger, aber entsprechend schwerer wird dann tagsüber einfach mal Essen auf der Strasse zu kriegen.
Auch wenn auf der Webseite locker Creditcards accepted steht, muss man aufpassen. In Marokko fnktionieren die POS Terminals oft einfach nicht - egal ob Hostel oder Bahn. Etwas, aber nicht viel Bargeld, ist immer gut in der Tasche bereit zu haben. Geldautomaten gibts es fast an jedem Hotel, an dem man sowieso  auf dem Weg zum Strand vorbeiläuft. Ich war während des Ramadans da, wo man nur im Restaurant tagsüber essen konnte. Abends geht es aber wieder los, da kann jeder was Leckeres auf der Strasse finden, oder einfach mal sich Oliven und Brot holen und am Strand mal picknicken. Die Preise sind mehr als günsitg, mancher Obst war bisschen teuer, aber trotzdem lecker.
Nach Marrakesch besuchte ich Essaouira, eine nette kleinere Stadt an der Küste. Wenn ihr kiten möchtet dann ist das hier ein guter Ort. Hostels gibts es hier viele, die Kite und Surf Szene ist ebenso gut verbreitet. Man kann viele Backpackers treffen, sowie auch Hobbysportler. Man muss beim Essen aufpassen, nicht jeder Magen vertragte den Fisch gut. Im Restaurants kriegt man am Tisch auch andere Sachen serviert, die man später auch beahlen soll - und wenn man nicht genug cash dabei hat, dann muss man hat handeln. :)

Dienstag, 25. August 2015

Lissabon

 Lissabon ist einfach ein Muss in Portugal. Die Architektur ist wirklich beeindruckend. Nicht nur die kleinen Trams und die mit blauen Fliesen von aussen bedeckten Häusern sind zu bewundern. Die Stadt hat für jeden Geschmack etwas anzubieten. Viele kleine und gemütliche Kneipen sorgen für die Partystimmung in der Stadt. Mein Hostel war sauber und die Mädels an der Rezeption wirklich sehr hilfreich. Ein paar Wörter Portugiesisch mir beizubringen waren sie immer bereit. Wenn man Unterkunft in Lissabon bucht soll man darauf achten, dass er nicht weit weg vom Stadtzentrum liegt, sonst muss man gutes Stück hochlaufen, um wieder ins Bed zu kommen, was eigentlich nach einem ordentlichen Abend nicht immer das Einfachste ist. :) Taxis gibts es natürlich auch, sind relativ günstig, besonders, wenn man diese mit jemandem teilt, der gerade in diegleiche Richtung fährt. Ein Trick gibt es beim Einkaufen. da manche Läden  bei Kreditkartenzahlung einen Mindestumsatz von 10 bis 20 Euro verlangen. Um sich einfach paar Snacks  zu holen ist gut immer Bargeld in der Tasche zu haben. Die Stadt ist sicher, das was aber nervt sind die ziglosen Ticker, die von jeder Ecke auftauchen und versuchen den Touristen Grass oder Koks zu verkaufen. Was noch schlimmer ist, der Stoff, den sie verkaufen überhaupt nicht mit Drogen zu tun hat. Das soll eine komische Mischung aus normalem Gras mit Klebstoff sein, wie ein einheimischer mir erzählt hat. So wenn die von der Polizei geschnappt werden, bald entlassen werden - die sind nicht im Besitz eines verbotenen Stoffs. Ihre Frecheit ist wirklich zu bewundern - so neben einem Streifwagen, können Sie oft angesprochen werden. :) Über die Küche ist kaum was zu sagen, aber auch hier wie oft im Süden gilt - das was man auf den Tisch bekommt und nicht bestellt hat bezahlt man am Ende samt allen anderen Köstlichkeiten auch. Oft sind das Oliven, Käse und Brot, die man in der Wartezeit für das bestellte Essen, serviert kriegt. Ein leckerer, aber oft ein bisschen teuer Trick. :)
 Lissabon zu erreichen ist easy, da es auch Billigflüge dahin gibt, und wenn man hier auch früh genug bucht kann man für 30-40 Euro direkt hinfliegen.

Komm und nimm mich“ – der Aufbruch nach Istanbul auf den Spuren von Elif, 2016

Komm und nimm mich“ – der Aufbruch nach Istanbul auf den Spuren von Elif, 2016. an Samstag, 03.09.2022 DER ANTRAG       Es war Ende Ma...