Montag, 29. Februar 2016

Leipzig v. 2.01

Leipzig sollte das neue Berlin sein, hieß es. Ja, nach einem Jahr in der Metropole kam ich endlich zu Besuch nach Leipzig. Einfach hingetraempt mit einem Kumpel und einer Freundin. Erste Nacht alles chillig und entspannt, dunkel, nicht viel zu sehen. Der Freund vom Freund hat uns zu seinem Haus begrusst und alles ging chillig. Linsensuppe, Tee,  Musik, genau das haben wir nach unserer 5 stuendigen Fahrt in dieser Winternacht. Ich landete zuerst im Westen in einem Hausprojekt, wo wir Karten gespielt haben, dann fahrte ich nach Plagwitz, wo die Rest der Gruppe war. Geplant war kurzer Aufenthalt in der Stadt und dann zurück zu der Hauptstadt.
 Wie es aber mir oft passiert, der Plan wurde geändert. So bin ich hier jetzt fast einen Monat, und nicht nur die zwei geplanten Nächte. Diese Stadt hat etwas von der Hipster- Oeko - Bio Szene in Berlin, aber ist nicht mit Touristen, Gastarbeiter, Politiker-besuche ueberfuellt und überschattet. Man füllt sich Zuhause überall wo man hingeht, sogar bei ALDI. Ja, du gehst da vorbei und du wirst begruesst, wenn du hereinspazierst, als ob du bei dem Tante Ema Laden vorbeigekommen bist. Die Fabrikruinen in Plagwitz, bemalt mit allen möglichen Graffiti, der Umsonst-laden, die Pizza booten in der Nacht, die an dir vorbei flitzen und dieser Geruch nach Brennholz. Alles ist einfach schön und chillig in dieser Stadt. Die Umgebung bietet Sandstrände, Flüsse, Seen und vieles an Wildtieren an, den man bei dem Nachtspaziergang an dir  vorbeirennen. Und wenn man morgens bei dem Bäcker sich seinen Kuchen holen möchte, muss man etwas Kleingeld mit sich dabei haben. Hier sind die Preise nicht abgerundet. So kostete mein Cappuccino 2.01 Euro und Stück Kuchen einfach 1,53. Und ja, in Leipzig, Leute, kann man die Sterne sehen. Nachts, von der Terrasse oder wenn man am Couch um die Ecke sich entspannt, sieht man diese kleine leuchtende Objektchen, die Berlin leider nicht mehr kennt. Leipzig hat einfach echte "Stars".
Ich weiß nicht, ob Leipzig der Neu Berlin ist, aber ist für mich einfach eine sehr nette Stadt, die mich bis jetzt nur bezaubern könnte. Altstadt, schöne Umgebung, nette Leute, leckeres Essen und diese abgefahrene bemalte Fabrikruinen... was braucht man noch. Außer mal hierherzutraempen, seinen Job zu kuendigen und nicht mehr wegzufahren!!! Gute Reise!

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Kopenhagen

Schöne Stadt, nette Leute, geile kleine Strassen. Hier habe ich eine gute Freundin von mir besucht, die mir die Stadt gezeigt hat. Ungefähr zehn Tage verbrachte ich an diesem Ort. Ich brauchte auch etwa Auszeit deswegen göhnte ich mir paar Ruhetage in häuslicher Atmosphäre und reiste nicht oft in die Stadt, sondern erkundigte ich mehr die Nachbarschaft. Das, was bei meinen Tagesausflügen mir besonders aufgefallen hat, war wie viel die Dänen im Freien joggen. Das ist vielleicht einfach nach Fahrradfahren, die zweitverbreitete Sportaktivität. Frauen und Männer, samt ihren Kindern in Kinderwägen, Rollkorben (k.A. wie dieses Ding heißt, wo einfach Kinder in einen Korb mit Rädern gebracht werden und dann geschoben werden) laufen, und laufen und laufen, es regntet, die Sonne scheint selten und die laufen..... und lachen. Die Dänen lachen gern und viel jeden an! Wenn man Richtung Norden fährt ist die Kopenhagen auf jedem Fall einen Abstich wert. Ausgehen und Ubahn fahren ist leider teuer, mein Flug von Berlin dahin war fast genauso teuer wie mein Ticket vom Flughafen zur Innenstadt. :) Da ich aber nur 3 Euro in Münzen hatte, was überhaupt nicht reichte, musste ich am Fahrausweisautomat warten bis ein netter Typ mir sein Ticket in die Hand drückte. Übrigens, die Dänen haben immer noch kein Euro. Mit Karte kann mann alles zahlen sogar die Ubahn ticket, kostet ja 7Euronen zum Flughafen. Schwarz fahren, kann dazu führen, dass ihr mit der dänischen Kontrolle zu tun hätten, in meinem Fall hieß es, ein Schwarzer, 2.00 groß, fast genauso breit, der mich kontrollierte. Zu sehen gibt es im Vergleich mit anderen Städten im Norden eher weniger. Gemütlich und nett ist diese Nordstadt aber auf jedem Fall. Über Kristania muss ich nicht viel schreiben, da bietet Internet auch genug Info. Abgekiffte, vermummelte, leicht aggressive Typen, die rund um ein Feuer stehen, und die Touris böse anschauen - das war meine Erfahrung. Natürlich ein Cafe, wo man isch erwärmen kann, gibt es da auch, die Häuser ums Wasser kann man auch besichtigen. Man erreicht die Stadt per günstigen Flug fast von ganz Europa, Büsse fahren mittlerweile auch zum netten Preis dahin. :)

Sonntag, 6. September 2015

Frankfurt am Main - von Drogen bis DAX, alles unter einem Dach.

Jeder in Europa kennt Frankfurt. Finanzmärkte, DAX, Börse, Flughafen. Ehrlich gesagt ist mir die Stadt zu unpersönlich, so etwa wie Brüssel. Die Bevölkerungzahl wächst tagsüber bis zu 2 Mio., wobei eigentlich nur 600 Tausend angemeldet sind. Entsprechend sind auch die Hotelpreise. Wenn ihr nicht für ihren ganzen Aufenthalt gebucht habt, dann kann sein, dass ab morgen euer Bett im Schlafsaal einfach 40Euro kostet und ein Einbettzimmer um 160 Euro. Wenn eine Messe kommt, dann ist es in der Stadt nicht mehr zu reisen. Die Architektur, tja einiges ist schon interessant in der Altstadt zu sehen. Mir gefällt besonders der Flohmarkt am Flussufer, wo man ganz coole Sachen finden kann. Ist doch die Finanzhauptstadt Europas - auch hier wird heftig gehandelt. Rotlichtmileu ist entsprechend stark entwickelt, leider auch sehr viele Drogensüchtige liegen nachts einfach auf der Straße rum. Von Junkies, Touristen bis Bankers und Politiker, alles das macht einfach eine Mischung, wo man nicht mehr weiß, wo man ist. Wolkenkratzer und nette alte deutsche Häuser liegen nicht weit voneinder entfernt, das alles war mir aber zu viel. Tipps: Als Reiseziel zu empfehlen, mehr als 3-4Tage eigentlich würde ich der Stadt nicht widmen. Reisen: Gut erreichbar aus der ganzen Welt mit Flug, ich fahre aber lieber wie früher mit dem Flixbus. Von hier aus erreicht man mit dem Bus halt ganz Deutschland für nur ein paar Euros.

Tipps: Alles vorher buchen, sonst kann es sein, dass ihr, wie ich, paar Nächte wirklich draußen durchmachen solltet.
Sehenswürdigkeiten: Die Altstadt, europäische Zentralbank, hmmm eigentlich nicht viel.... :)

Berlin - man liebt es oder man hasst es. Party, Techno, Krieg.

Bei einem Besuch in einem Berliner Club habe ich lange mit einem schon lange hier wohnhaftem Mädel über Berlin geredet - sie meinte, dass man entweder Berlin liebt oder hasst es. Nach fast einem Jahr in dieser Stadt kann ich keine bessere Beschreibung finden. Berlin ist eine eigenartige Stadt. Hier wird Weltpolitik geschmieden, hier herrscht Armut und Integrationprobleme, Gentrifizierung und Flüchtlingswelle, hier wird gekifft, gevögelt und gefeiert wie nirgendwo sonst in Europa. Berlinerboden hat aber auch leider mehr als nur das gesehen. Das oben Beschriebe passiert im Raum zwischen dem Branderburgertor, dem Reichstag, der Mauer, dem Judendenkmal. Keiner weiss genau wie viele Knochen unbekannter und vermisster Menschen immer noch in jedem Hügel im sonst platten Berlin liegen. Da wo heutzutage die Party abgeht, gingen vor knapp 70 Jahren die letzten Bomben ab, da wo der "Zug der Liebe" heute zieht, marschierten SS und später sowjetische Soldaten. Keine andere Stadt der Welt hat so viel erleben müssen wie Berlin, keine andere Stadt war so lange künstlich gespalten wie Berlin - nach kapitalistischem Westen und kommunistischem Osten - ein kleines Bild von Europa vor der Wende. Ein Ort, wo für Freiheit und Demokratie mit Militär und Politik lange Zeit gekämpft wurde. Die hat man vor nur 25 Jahren endlich erreicht und man will diese einfach nie wieder verlieren, nur genießen - jede Sekunde, jede Minute, Tag und Nacht.
 Berlin - die Stadt, wo alles erlaubt ist. Wo die Anonymität deine Persönlichkeit in die Masse verschwinden lässt und deinen Körper zu seinen Grenzen bringt. Vom Berlin kriegt man nie genug, die Stadt ändert sich schneller als man es wahrnehmen kann. Die Hippster Kiezs wie Prenzlauer Berg, die Immigranten Kiezs Neukölln, Wedding, die Museumsinsel, die Tourispots. Für jeden ist hier etwas, egal ob jung, alt, schwarz, gelb, behindert, reich oder arm. Von den kleinen typischen Eckkneipen bis die Technotempels wie Berghain, Museen, kleine Galerien, Streetart, Konzerte - tausende heiße Spots für jeden Geschmack.
 Jeder hier ist bleibt aber ein Mensch - egal ob man Einheimischer, Gast, Tourist oder Besucher. Deutsche, Türke, Immigrant, Ausländer, Tourist ist - danach wird hier nicht unterschieden. In meinem Haus wohnen Gastarbeiter aus Serbien, Polen, Bulgarien, hausiert ein Obdachloser, viele Immigranten aus der Türkei, ein Hippsterladen im Erdgeschoss bietet seine Ökowaren an, ein schwedisches Startup neben der Wohnung italienischer Künstler. Laut der Statistik wohnen in Neukölln, der ärmsten und damit auch der günstigsten Stadtviertel Berlins, mehr als 160 Nationen. Im Sommer, beim offenen Fenster, riecht es nach balkanischer, italienischer und russischer Küche. Vom Jazz bis balkanische Rhythmen hört man im Innenhof gespielt. Friedlich und liebevoll ist trotzdem alles nicht immer - eine oder andere Schlägerei und Streiterei passieren ja oft, ein Polizeieinsatz ist aber immer dabei und selten spitzt sich alles wirklich zu. In Tourigebieten kommt man mit Englisch öfters besser informiert, als mit dem Deutschen.
Ein eigenartiger Treffpunkt der kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Lebens der Welt stellt die deutsche Hauptsstadt dar. Die Natur Berlins ist auch nicht zu unterschätzen. Badeseen, Parks, gepflegte Wiesen, das alles gehört noch dazu.Man braucht keine Reiseberichte über Berlin lesen, die Stadt muss jeder für sich entdecken. Einfach mal von der Masse sich treiben lassen.
Aus Deutschland ist die Stadt gut mit dem Reisebus Flixbus und Bahn erreichbar, sonst gibt es auch Billigflüge aus ganz Europa nach Tegel und Schönefeld. Ich fahre lieber Bus, da diese letzter Zeit wirklich günstig geworden sind (von 9 bis 20 Euronen) kommt man schnell fast überall hin, wo man will, auch grenzübergreifend. Vom Tegel besteht keine direkte Ubahnverbindung nach der Innenstadt. Mit dem Bus erreicht man aber schneller den Alexanderplatz in der Mitte und man kann losgehen. Couchsurfing funktioniert gut, airbnb würde ich nicht empfehlen, weil das die Mieten künstlich sehr hochgetrieben hat, was für viele arme Familien zu seriösen Problemen führt. Hostels gibt es ja preiswert genug - ich habe meine immer vorher gebucht und war alles ok. Das Personal ist immer nett, Englisch spricht sowieso jeder.  Essen ist günstig - von Discountern, Currywurst- und Dönerbuden bis teuren Restaurants, mit leerem Magen bleibt wohl keiner in der Hauptstadt.
Viel Spaß!
Tipps: Mauerpak, Prenzlauerberg, die Mauer, Neukölln, Alexanderplatz, Berlinerdom, Kreuzberg, Friedrichshain

Dienstag, 1. September 2015

Morocco Marrakesch, Rabat und Essaouira.

Seitdem die Billigflieger Marokko in seinem Angebot haben stieg die Anzahl der Touristen im afrikanischen Land enorm und zwar vor allem unter den Backpackern wurde diese Strecke sehr beliebt. Wenn sie aber mal nach Marokko fliegen wollten müssen sie paar Sachen beachten. Das ist ein nettes Urlaubsziel, aber außerhalb der EU. Man darf bis zu 3 Monaten visumsfrei im Land reisen. Beim Einreisen, direkt am Flughafen muss man eine Karte ausfüllen, die braucht man später beim Ausreisen wieder bei der Grenzkontrolle abgeben. Da werdet auch die Hotels eingetragen, wo ihr übernachtet habt.
Erstens braucht ihr eine Reiseversicherung und auch bares Geld für den Fall, das euch was passiert. Die Kosten müsst ihr vor Ort in cash zahlen, die werden später vom Versicherer zurückerstattet. Impfungen werden nicht vorausgesetzt.
Das war das erste Land außerhalb Europa, das ich besucht habe. Ich muss auch gestehen, ist ziemlich anders, als alles, was ich bisher erlebt habe. Obwohl, natürlich, kommt darauf an, wo ihr gerade seid, ob Pauschal alles früher gebucht ist, oder einfach mit dem Rucksack das Land erkundigen will. Immerhin Marokko ist auf jeden Fall eine Reise wert.
Marrakesch ist für viele, genauso war es auch für mich, die erste Stadt, die man besucht. Vom Flughafen gibt es auch einen Bus, den direkt ins Zentrum fährt, kostet relativ wenig. Mit jedem Ho(s)tel kann man einen Flugtransfer absprechen. Ich würde mich nicht trauen und direkt in ein von den davorstehenden Taxis einsteigen. Oft landet man nicht ins Hotel, das man gebucht hat, sondern woanders und man muss später noch den Weg selber herausfinden, wenn das überhaupt möglich wäre. Die Innenstadt von Marrakesch, die Medina, ist schön, man wird aber alle 2 Meter angesprochen, mit den Worten . "First time in Marokko?", "I am not a Tour guide?", nie vertrauen. Sonst landet ihr immer in ein Geschäft, ich wurde sogar kurz eingesperrt, weil ich mich geweigert habe da einzukaufen. Die Preise sind relativ günstig, ich hatte aber vor zu reisen und nicht einzukaufen. Essen aller Art gibt es überall, alles was man sich wünscht. Direkt von der Strasse - Brot, Obst, Gemüse bis zu teuersten Restaurants. Wenn man sein Hostel verlässt muss man immer sich merken, wie man den Weg zurück finden kann. Strassenschilderung gibt es wohl nicht - alle sind sehr hilfsbereit, aber sie landen wohl nicht in ihr Gasthaus zurück sondern wieder in einem Laden. Bisschen Kleingeld hilft immer, weil die Jungs für jeden Hinweis das entsprechend verlangen.

Mir persöhmlich war die Stadt zu stressig, vor allem die Medina, und würde der Stadt nicht mehr als 3 bis 5 Tage widmen, dann braucht jeder seine Ruhe. Die habe ich nach einem kurzen Abstech in Rabat, am Meer in Essaouira. Die kleine Stadt ist viel netter, die Leute nicht so aufdringlich, man verliert sich nicht so schnell und einfach und man kann kiten, surfen und sonnen so lange wie man will. Die teuren Hotels gibt es hier auch, aber zahlreiche Hostels bieten schon preisgünstige Übernachtungsmöglichkeiten. Die bezahlt man immer cash. Mein war ein netter Ryad, mit Frühstück für nur 4 Euro die Übernachtung. Während Ramadan sind die Presie günstiger, aber entsprechend schwerer wird dann tagsüber einfach mal Essen auf der Strasse zu kriegen.
Auch wenn auf der Webseite locker Creditcards accepted steht, muss man aufpassen. In Marokko fnktionieren die POS Terminals oft einfach nicht - egal ob Hostel oder Bahn. Etwas, aber nicht viel Bargeld, ist immer gut in der Tasche bereit zu haben. Geldautomaten gibts es fast an jedem Hotel, an dem man sowieso  auf dem Weg zum Strand vorbeiläuft. Ich war während des Ramadans da, wo man nur im Restaurant tagsüber essen konnte. Abends geht es aber wieder los, da kann jeder was Leckeres auf der Strasse finden, oder einfach mal sich Oliven und Brot holen und am Strand mal picknicken. Die Preise sind mehr als günsitg, mancher Obst war bisschen teuer, aber trotzdem lecker.
Nach Marrakesch besuchte ich Essaouira, eine nette kleinere Stadt an der Küste. Wenn ihr kiten möchtet dann ist das hier ein guter Ort. Hostels gibts es hier viele, die Kite und Surf Szene ist ebenso gut verbreitet. Man kann viele Backpackers treffen, sowie auch Hobbysportler. Man muss beim Essen aufpassen, nicht jeder Magen vertragte den Fisch gut. Im Restaurants kriegt man am Tisch auch andere Sachen serviert, die man später auch beahlen soll - und wenn man nicht genug cash dabei hat, dann muss man hat handeln. :)

Dienstag, 25. August 2015

Lissabon

 Lissabon ist einfach ein Muss in Portugal. Die Architektur ist wirklich beeindruckend. Nicht nur die kleinen Trams und die mit blauen Fliesen von aussen bedeckten Häusern sind zu bewundern. Die Stadt hat für jeden Geschmack etwas anzubieten. Viele kleine und gemütliche Kneipen sorgen für die Partystimmung in der Stadt. Mein Hostel war sauber und die Mädels an der Rezeption wirklich sehr hilfreich. Ein paar Wörter Portugiesisch mir beizubringen waren sie immer bereit. Wenn man Unterkunft in Lissabon bucht soll man darauf achten, dass er nicht weit weg vom Stadtzentrum liegt, sonst muss man gutes Stück hochlaufen, um wieder ins Bed zu kommen, was eigentlich nach einem ordentlichen Abend nicht immer das Einfachste ist. :) Taxis gibts es natürlich auch, sind relativ günstig, besonders, wenn man diese mit jemandem teilt, der gerade in diegleiche Richtung fährt. Ein Trick gibt es beim Einkaufen. da manche Läden  bei Kreditkartenzahlung einen Mindestumsatz von 10 bis 20 Euro verlangen. Um sich einfach paar Snacks  zu holen ist gut immer Bargeld in der Tasche zu haben. Die Stadt ist sicher, das was aber nervt sind die ziglosen Ticker, die von jeder Ecke auftauchen und versuchen den Touristen Grass oder Koks zu verkaufen. Was noch schlimmer ist, der Stoff, den sie verkaufen überhaupt nicht mit Drogen zu tun hat. Das soll eine komische Mischung aus normalem Gras mit Klebstoff sein, wie ein einheimischer mir erzählt hat. So wenn die von der Polizei geschnappt werden, bald entlassen werden - die sind nicht im Besitz eines verbotenen Stoffs. Ihre Frecheit ist wirklich zu bewundern - so neben einem Streifwagen, können Sie oft angesprochen werden. :) Über die Küche ist kaum was zu sagen, aber auch hier wie oft im Süden gilt - das was man auf den Tisch bekommt und nicht bestellt hat bezahlt man am Ende samt allen anderen Köstlichkeiten auch. Oft sind das Oliven, Käse und Brot, die man in der Wartezeit für das bestellte Essen, serviert kriegt. Ein leckerer, aber oft ein bisschen teuer Trick. :)
 Lissabon zu erreichen ist easy, da es auch Billigflüge dahin gibt, und wenn man hier auch früh genug bucht kann man für 30-40 Euro direkt hinfliegen.

Montag, 24. August 2015

Madeira - Schnorcheln, Schwimmen, Wandern, Feiern gehen

Die traumhafte Insel hat mehr als nur Strände und nette Gastfreundschaft zu bieten. Eine Reise wert ist es auf jedem Fall, vor allem für diejenige, die sowohl aufs Schwimmen, als auch aufs Wandern stehen. Die Einheimischen sind jedem Gast gegenüber freundlich.  Seit einiger Zeit wird die Insel auch unter die Backpackers beliebt. Vor allem kann man die Insel sehr schnell und bequem per Luft erreichen. Wenn man früh genug bucht, fliegt schnell und günstig von Lissabon oder Porto direkt hin. Ich bin für ca. 35 Euro direkt mit einem Linienflug von TAP Portugal hingeflogen. Günstige Direktflüge von Deutschland bietet die Easyjet. Der Flughafen ist ein von den gefährlichsten in der Welt, die Landebahn endet einfach in einen Abgrund und wenn man Pech hat landet man ein bisschen zu früh ins Meer als man sich das zu wünschen mag. :) Keine Panik! Jeder Pilot, der auf Madeira landet, hat eine extra Schulung absolviert. Trotzdem wegen eines starken Windes und Gewitters kommt es oft zu Verspätungen, da der Pilot abwarten muss bis alles "unten" ok wird. Manchen Passagiere geht das aber oft auf die Nerven. Bei meiner Landung, musste sogar der Co-Pilot persönlich ausgehen und mit einem Jungen sprechen, bis alles im Salon wieder in Ordnung kam und die Maschine nach noch paar Runden problemlos und sanft landete. Vom Flughafen fährt der Aerobus direkt in die Hauptstadt Funchal. Da begann meine erste Reise auf einer Insel...
 Mein Host war ein netter Typ, der mit seiner Frau nach langer Reise und Couchsurfing sich entschlossen hat, ein gemütliches Haus mit Meeresausblick zu mieten und ein Hostel zu gründen. Von der Stadt, wo der Aerobus hielt ist schon ein Stück zum Laufen entfernt, aber die Landschaft und die Häuser, die man bei der Promenade zum Sehen bekam lohnen sich schon. Aber Vorsicht - die Straßen sind so schmal, dass wenn der Bus durchfahren soll, müssen sie immer nach einem Haustor suchen, wo man sich verstecken kann, bis er hautnah an ihrem Po vorbei weiterfährt. Eigentlich die Hauptstadt Funchal ist recht klein und jede Unterkunft ist leicht zu Fuß zu erreichen, es sei denn sie haben extra viel Gepäck dabei.
  Das Klima ist mild. Im Februar war ich paar Mal schwimmen und es hat riesig Spaß gemacht. Die Insel bietet aber vor allem Tauchern und Wanderern wirklich viel. Die Berge sind fantastisch, es gibt viele ausgeschilderte Wanderrouten, von Anfängern bis zu Profis ist für jeden etwas. Gute Wanderschuhen sind ein Muss, da die Steine sehr rutschig sind.
 Die klassische portugiesische Küche ist in jedem Restaurant zu finden. Vor allem alles was frisch vom Meer kommt lohnt sich. Süssigkeiten, wie Pastel de Nata und jede Menge andere Leckereien bieten die kleinen Cafes an. Man kann auch locker Party feiern gehen, ich bevorzuge die kleinen Kneipen und Diskos am Strand, nicht unbedingt die Touri-diskos.